ENIS Aufgaben

Die Welt in der wir leben verändert sich jede Sekunde. Laptops, Smartphones und Tablett PC`s beschleunigen die Flut der Informationen nicht nur, sondern erlauben es uns auch, mit ihnen Schritt zu halten.Um Ihre Schüler und Schülerinnen für diese neuartige Welt zu wappnen, müssen sich Schulen ihrer Umwelt anpassen und weiterentwickeln.

ENIS wurde gegründet um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Die Aufgabe von ENIS ist es, den Einsatz von IKT zu unterstützen und Innovationen im Schulalltag voranzutreiben. Schulen, die Teil diese Projektes sind inspirieren andere und präsentieren zukunftsweisende Praktiken.

ENIS ist Teil des Europäischen Schulnetzes, das ein Bündnis von 31 Unterrichtsministerien ist. Diese Untergruppierung wurde gegründet, um den Informationsaustausch nicht nur zwischen Ministerien, sondern auch zwischen Schulen zu gewährleisten. Mitglieder aus 19 Ländern sind dieses Bündnis vor 10 Jahren eingegangen.

In Österreich ist ENIS ein Verein, der mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur zusammenarbeitet. Dank innovativer Schulleitung und Inspektoren und Inspektorinnen sind bereits mehr als 50 Schulen Teil dieses einzigartigen Bündnisses.

Eine ENIS Schule muss ein gewisses innovatives Niveau erreichen. Dieses Niveau wird durch ein Zertifikat nach Einhaltung strenger Kriterien bestätigt. Die Anforderungen wurden in 6 Bereiche geteilt.

Der erste betrifft die Hardware. Hier wird besonders die IT Ausstattung der Schulen in den Vordergrund gestellt. Bewertet wird die Anzahl der Laptop - Klassen und Computerräume, die Bestückung der Klassenzimmer durch Activeboards und die Vernetzung der Schulcomputer.

Die Methodik und Didatkik der ENIS Schulen soll dazu führen, dass die vorhandene Hardware den Unterricht sinnvoll unterstützt. Ganz besonders wird darauf geachtet, wie oft elektronische Unterrichtsmaterialien verwendet werden, um den Schulalltag effizienter zu gestalten.

Frau Dr. Maria Wiesinger, Direktorin der Tourismusschule Bad Hofgastein erklärt dazu:

Das wird bei uns sehr breitgefächert eingesetzt. Sei es im fachpraktischen Unterricht, im Restaurantunterricht oder auch im Küchenführungsunterricht, wo einerseits natürlich Software hier die Planung von unterschiedlichsten Menüs erleichtert oder auch für die Wiederholung von unterschiedlichsten Fachbegriffen, die erlernt worden sind.

Die Schulen werden dazu aufgefordert, sich auf moderne und flexible Art zu organisieren. Einheitliche E-Mail Adressen und Online - Stundenpläne sind nur zwei Beispiele, die in den ENIS - Schulen die Kommunikation beschleunigen.

Diplom Pädagoge Manfred Preßlmayr, EDV - Kustode der neuen Mittelschule Langenlois ergänzt diese Liste wie folgt:

Ebenso haben wir einen Link zum elektronischen Klassenbuch, wo KollegInnen ihre Eintragungen auch von zu Hause aus machen können. Ebenso gibt es einen Link zum Vertretungsplan, wo auch Schüler nachsehen können, wer - wenn eine Stunde entfällt - diese Stunden halten wird.

Eine der wichtigsten Möglichkeiten, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren ist die Schulwebsite. ENIS Schulen bieten allerdings mehr im Web als einen Überblick über das Schulangebot. Vielmehr wird die Website als Quelle für E-Content und als Lernplattform genutzt.

Die Innovation auf den ENIS Schulen beschränkt sich nicht nur auf den IKT - Bereich. Projektwochen, Schüleraustausch und offene Lernformen bereichern an vielen Standorten den Unterricht.

Hanspeter Müller, Direktor der Volksschule Hall in Tirol präzesiert das wie folgt:

Wir haben an unserer Schule seit ca. 6 Jahren diesen Atelier - Unterricht eingeführt. Das ist eine Talenteförderung, in der die ganzen Begabungen der Kinder gefördert werden. Wir haben kreative Sachen dabei, kreative Angebote wo die Kinder an den Staffeleien arbeiten und malen, und sich richtig als Künstler fühlen dürfen. Wir haben einen Mediationsbereich dabei wo die Kinder als Mediatoren ausgebildet werden, sollten Streiterein an der Schule sein.

ENIS ist der Schlüssel zum effizienten und kreativen Schulsystem der Zukunft. Jede Schule, die an diesem Projekt teilnimmt, profitiert auf mehreren Ebenen.

Mag. Erich Broidl, Direktor der neuen Mittelschule Langenlois erklärt dazu:

Der Vorteil liegt darin, dass wir immer auf dem neuesten Stand sind. Wir sind immer über die neuesten Entwicklungen im IT Bereich, aber auch im Pädagogischen Bereich informiert.

Hanspeter Müller, Direktor der Volksschule Hall in Tirol ergänzt:

ENIS hat uns sehr unterstützt bei unserem Netbook Projekt. Da sind wir auch dazugekommen als das Unterrichtsministerium ausgeschrieben hat. Und da profitieren wir natürlich sehr.

Frau Dr. Maria Wiesinger, Direktorin der Tourismusschule Bad Hofgastein führt weiters aus:

Immer wieder, egal an welche ENIS Schule man kommt, man sieht wieder etwas neues, eine andere Software die eingesetzt wird. All das gibt wieder Ideen und Inspiration für neue Konzepte an der eigenen Schule und ist auf alle Fälle sehr Gewinnbringend.

Es gibt noch begrenzt Plätze für weitere innovative Schulen. informationen zum Aufnahmeprozess und zum Verein selbst sind auf www.enis.at zu finden.

Der Clip wurde von Gabriel Danis für den Verein ENIS Österreich erstellt.

Reinhold Hawle
Bernhard Racz

Bilder und Musik: Gabriel Danis